Julian und der Fux

Julian und der Fux

(Jhruza, Wien)

26. Juli 2013, Conrad Sohm
Einlass 22 Uhr

Support: Berti Basement, davor Konzert mit Bauchklang

Karten sind ausschließlich an der Abendkassa erhältlich.

 

Die sanfte Bassline umspielt den Hörer wie die ersten Sonnenstrahlen am Morgen, die Lyrics gehen unter die Haut wie eine Tätowiernadel und der Groove macht daraus einen perfekten nächtlichen Sommersoundtrack – Julian & der Fux spielen mit dem Zuhörer auf ihre Art und Weise und machen ihn so handzahm und gefügig. Julian & der Fux ist das Sideproject des Wiener Produzenten Julian Hruza, der mit seinem offiziellen „Ashes To Ashes“ Remix für David Bowie für Furore gesorgt hat und seit einiger Zeit mit Beständigkeit den Song des Soundtracks zu Avalon „Sweet Machine“ über die Kurzwellen in die Ohren der Hörer bringt, sowie Lupo, als Bestandteil des ehemaligen Duo’s Fuxblut, der seit geraumer Zeit als Soloartist mit verspielten DJ Sets und in Kürze auf einem Wiener Bezirks-Label die Hörerschaft verwöhnt und verwöhnen wird.

Ein unerwartetes Treffen
Ausgezehrt vom Nachtleben, schwer atmend und nach Mandelöl riechend sitzen Julian & der Fux an ihrem Platz an der Bar. Als ich hineinkomme umarmt mich der mir Unbekannte überschwänglich und schwafelt Unzusammenhängendes von der letzten Nacht und den alten Zeiten, als alles besser war. Ich setze mich zu den beiden und lasse mich auf das ungewöhnliche Treffen ein. Die ersten morgentlichen Sonnenstrahlen brechen durch den Vorhang und erzeugen ein seltsames Licht in der verrauchten Bar. Die tiefe Stimme des Einen hallt dumpf über den Tresen, es klingt wie eine Bestellung. Langsam komme ich mit den beiden ins Gespräch. Still ist sein ständiger Begleiter mit dem roten Schweif geworden, doch sie haben wieder großes vor, neue gute Zeiten anbrechen zu lassen. Im Schatten der Nacht fühlen sich die beiden am wohlsten und kreieren das Soundgewand für sommerliche Tanzbeinschwünge.